Ego-State-Therapie
Hypnotherapie

Seminar 5: „Die dunkle Seite der Macht oder das Fremde in mir." Ego-State-Therapie mit destruktiv wirkenden Ego-States und Täterintrojekten.

Zertifiziertes Curriculum Ego-State-Therapie (EST-DE) Teil 5

Zeitblöcke

Datum Zeit Ort
08.09.2018 09:30–18:00 08.09.2018 09:30–18:00
Räume der Schwulenberatung Berlin
09.09.2018 09:30–17:00 09.09.2018 09:30–17:00
Räume der Schwulenberatung Berlin

Ort

Räume der Schwulenberatung Berlin
Niebuhrstr. 59/60, 10629 Berlin-Charlottenburg

Fortbildungspunkte

16

Referent/in

Dr. Kai Fritzsche

Standardpreis

€ 325,00

M.E.G.-Mitglieder

€ 305,00

Freie Plätze

ausgebucht

Anmeldung

Die Anmeldefrist für diese Veranstaltung ist leider schon vorbei.

Allgemeines

In dem Seminar 5 „Die dunkle Seite der Macht oder das Fremde in mir." Ego-State-Therapie mit destruktiv wirkenden Ego-States und Täterintrojekten werden fortgeschrittene Konzepte und Techniken der Ego-State-Therapie vermittelt. Das Seminar kann einzeln oder im Rahmen des gesamten Curriculums gebucht werden. Die Inhalte des Seminars bauen auf den Seminaren 1 bis 4 auf. Die in den vorhergehenden Seminaren thematisierten Konzepte und Interventionen werden für die Arbeit mit destruktiv wirkenden Ego-States genutzt.

Das Seminar richtet sich an approbierte PsychotherapeutInnen sowie an PsychotherapeutInnen bzw. psychotherapeutisch Tätige weiterer Berufsgruppen mit vergleichbarer Ausbildung.

Das Seminar 5 ist für die Zertifizierung in Ego-State-Therapie durch die Ego-State-Therapie Arbeitsgemeinschaft Deutschland (EST-DE) sowie durch Ego-State-Therapy International (ESTI)zugelassen. Das Seminar ist zusätzlich im Rahmen der Fortbildung in Klinischer Hypnose von der M.E.G. als „C-Seminar“ anerkannt.

Das Seminar wird zur Zertifizierung bei der Berliner Psychotherapeutenkammer eingereicht. Es werden 16 Fortbildungspunkte beantragt. Bitte beachten Sie die Voraussetzung für die Zertifizierung des Curriculums Ego-State-Therapie durch EST-DE sowie die allgemeinen Anmeldebedingungen des IfHE.

Inhalt

Spätestens bei der Thematisierung der Arbeit mit destruktiv wirkenden Ego-States und Täterintrojekten erhitzen sich die Gemüter vieler Kolleginnen und Kollegen. Die Arbeit mit diesen inneren Anteilen ist komplex, teilweise verwirrend und kann mit Befürchtungen und Hilflosigkeit verbunden sein. Andererseits erleben wir sie fast täglich in unseren Praxen. Nicht nur in der Behandlung von Patienten mit komplexen Traumafolgestörungen sind wir damit von Beginn unserer psychotherapeutischen Arbeit an konfrontiert.

Das Fortgeschrittenenseminar Ego-State-Therapie befasst sich mit dieser Problematik. Es zeigt Wege auf, wertschätzend und kreativ mit destruktiv wirkenden Ego-States und Täterintrojekten zu arbeiten. Dabei wird das Potenzial hervorgehoben, das in dieser Thematisierung liegt. Viele Therapeutinnen und Therapeuten erleben dies, als würde eine angezogene Handbremse gelöst. Die Arbeit verläuft auf mehreren Ebenen und über mehrere Wege. Zugrunde liegt ein Spektrum der Dissoziation, das mit einem Spektrum destruktiv wirkender Ego-States“ korrespondiert. Dieses Spektrum reicht vom sogenannten inneren Kritiker bis hin zum kaum erreichbaren täternahen Anteil. Der konzeptionelle Ausgangspunkt besteht aus der Annahme der protektiven Bewältigungsfunktion dieser inneren Anteile hinsichtlich der Befriedigung basaler Grundbedürfnisse. Der konzeptionelle Zugang baut auf dem psychotraumatologisch orientierten Dissoziationsverständnis von Pierre Janet auf.

Das Seminar soll Mut machen für die Arbeit, neues Handwerkszeug liefern und einen neuen Zugang in der Arbeit mit diesen Anteilen ermöglichen. Die Vorgehensweisen der Ego-State-Therapie, die in den Grundausbildungsveranstaltungen vermittelt wurden, werden dabei genutzt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können ihr Repertoire erweitern und ihren Patientinnen und Patienten mit neuen Impulsen begegnen.

Methoden

Im Seminar wird den TeilnehmerInnen ein Einblick in die theoretischen Ansätze, die Methoden und Behandlungsstrategien dieser Thematik praxisnah und abwechslungsreich vermittelt. Durch Demonstrationen, Übungen und Diskussionen wird ein vielfältiger Zugang geschaffen. Im Rahmen des Seminars können sich die TeilnehmerInnen auch mit eigenen destruktiv wirkenden Anteilen auseinandersetzen. Das Seminar wird die Möglichkeit bieten, erste Schritte unmittelbar anzuwenden, also in die eigene psychotherapeutische Arbeit einzuflechten.

Literatur

  • Fritzsche, K. & Hartman, W. (2010). Einführung in die Ego-State-Therapie. Heidelberg: Carl-Auer Verlag.
  • Fritzsche, K. (2013). Praxis der Ego-State-Therapie. Heidelberg: Carl-Auer Verlag.
  • Fritzsche, K. (2013). Einführung in die Ego-State-Therapie. In: Sulz, S.K.D. & Bronisch, T. (Hrsg.) (2013): States of Mind, Ego-States, Selbstmodus – von der zerrissenen zur integrierten Persönlichkeit. München: CIP-Medien.
  • Fritzsche, K. (2014). Einführung in die Ego-State-Therapie. In: Brächter, W. (Hrsg.)(2014). Der singende Pantomime. Ego-State-Therapie und Teilearbeit mit Kindern und Jugendlichen. Heidelberg: Carl-Auer Verlag.

     

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Kontakt Ego-State-Therapie

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Dr. Kai Fritzsche
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